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MEET THE TEAM: MARIE-CHRISTINE

Lerne Marie-Christine aus unserem fæmm-Team kennen!

Bild von Surya Paasch

Name: Marie-Christine Scheffold
Spitzname: Marie oder MC
Gender: she/her
Beschäftigung: Bookerin
Hier bin ich zuhause: Berlin y’all
Lieblingsfestival: da fehlt ein „s“ am Ende! Immergut Festival, Dockville, Great Escape, Kosmonaut Festival (RIP)
Lieblingsvenue: in Berlin Lido, weltweit Fonda Theater in Los Angeles
Das mach ich am Liebsten, wenn ich nicht gerade arbeite? Californication, New Girl oder Gilmore Girls suchten, konstant Musik hören, Kuchen essen mit Freund_Innen, mit fæmm spannende Pläne machen!

Mein feministisches Inspiration: das riot grrrl Movement
Wie ist deine Definition von Feminismus in zwei Sätzen? Chancengleichheit und Gerechtigkeit für alle, die von der weißen männlichen Weltordnung diskriminiert werden. Jede_r kann Feminist_In sein, unabhängig von Gender, Herkunft oder Religion.
Da wusste ich, dass ich Feminist*in bin: In der Grundschule wurde mir erklärt, dass mich ein Junge nur ärgere, weil er mich mag. Daraufhin hab ich ihn mit meiner Blockflöte verdroschen (Gewalt ist keine Lösung Leute!) – ich konnte diese „Erklärung“ einfach nicht akzeptieren. Mir war es da vielleicht noch nicht bewusst, aber ich hab mich schon sehr früh gegen solche Aussagen und für mich selbst und andere Frauen stark gemacht.

Dein erstes Konzerterlebnis: No Angels im Kindergraben – best day of my life!!! (Danke Mama für’s Lügen, damit ich als überdurchschnittlich großes Mädchen zu den Kids nach vorne durfte)
Deine erste CD: erste Single war Wheatus‘ Teenage Dirtbag – die CD hab ich bis heute in meiner Sammlung.
Als Teenie war ich größte(r) Fan*in von: ganz früh No Angels, dann Linkin Park und Good Charlotte

Deine drei Lieblings-
-alben:
Fleetwood Mac „Dreams“
Queens Of The Stoneage „Songs for the Deaf”
David Bowie “The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars”
-musikvideos:
Linkin Park “Numb”
Thirty Seconds to Mars “The Kill”
Jennifer Lopez “All I Have” (das war für mich DER Look des Jahres)

Wenn Du ein/e  _____________ wärst, wärst du?
Bühnenoutfit→ David Bowie’s Aladdin Zane oder Thin White Duke, je nach Tagesform. Ich war damals in der Bowie Ausstellung im Gropius Bau, dort gab es einen Raum der bis unter die Decke mit Schaukästen seiner Bühnenoutfits gefüllt war. Das hat mich unglaublich berührt und beeindruckt – ich war über eine Stunde in diesem Raum und habe alles genau inspiziert.
Plektrum wärst, wessen würdest du sein? → Josh Homme’s, duh. Er ist und bleibt für mich einer der true Rockstars unserer Zeit!

Drei Dinge, die auf Deinem Rider nicht fehlen dürfen: Avocado, Kettle Chips (Salz & Pfeffer oder Paprika & Roasted Onion), frisches Obst (nicht nur ne alte Banane und ein Gala Apfel – she bougie)
Das würd ich mir nie freiwillig anhören?
Rechtsrock
Das höre ich heimlich, wenn ich allein bin:
Trap & Hip Hop jeglicher Art (starke Beats über sonstige Qualität), ganz so heimlich tu ich das aber nicht
Dieser Song darf auf keiner Party fehlen:
Missy Elliott – Work It
Mit folgenden Künstler*innen würd ich gern mal im Nightliner fahren: Billie Eilish – for all the vegan snacks und sicherlich rauchfreien Bus

Was würdest du gerne in der Musikbranche ändern?
Grundsätzlich würde ich mir wünschen, dass wir weniger mit Ellenbogen und mehr mit Verstand arbeiten. Es geht nicht um survival of the fittest, sondern darum, dass wir einen gesunden Grundstein legen, damit Künstler_innen sich entwickeln können. Es wird selten nachhaltig gedacht und die Konkurrenz ist oft viel zu groß, sogar in Zeiten einer Pandemie und einhergehenden Wirtschaftskrise. Jetzt wäre der Zeitpunkt gemeinsam umzudenken, neue Wege zu finden und sich zu unterstützen. Im zweiten Schritt wünsche ich mir natürlich auch mehr Diversität hinter den Bühnen. Auch die Mitarbeiter_innen sollten offen sein und nicht nach Gender verurteilen. Außerdem würde ich es schön finden, wenn wir mehr BPoC in unseren Teams haben. Ich verstehe noch nicht so ganz, warum das nicht schon längst so ist, wenn ich ehrlich bin, aber ich gebe mir Mühe dahinter zu kommen und gemeinsam Lösungsansätze zu finden.

Das liegt mir gerade sehr am Herzen:
Mental health

Mein Lieblingszitat/Lebensmotto zum Abschluss: “If you ever get lonely, just go to the record store and visit your friends” Penny Lane in Almost Famous

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