Kategorien
Allgemein MEET ... Musik News

MEET JADU

Lerne die Musikerin Jadu kennen!

Credit: Helen Sobiralski

Name: Jadu Laciny
Name als Künstlerin: Jadu
Gender: weiblich
Beschäftigung: Musikerin
So bin ich zu meiner Beschäftigung gekommen: Ich komme aus einer Künstlerfamilie. Meine Schwester Jarita ist Schlagzeugerin und Sängerin. Mit ihr zusammen hab ich als Kind schon in der Garage musiziert. 

Hier bin ich zuhause: Wahlheimat Berlin / Köpenick 
Lieblingsfestival: Rock am Ring 
Lieblingsvenue: o2 Forum Kentish Town. Dort habe ich als Support von Lindemann gespielt. 
Das mach ich am Liebsten, wenn ich nicht gerade arbeite? 
Ich male, mache Sport oder halte mich in der Natur auf. Am liebsten im Wald, in den Bergen oder am/auf dem See. 

Meine feministische Inspiration:
Meine Mama. Sie ist eine echte Kämpferin und eine starke, mutige und kreative Frau, die in vielerlei Hinsicht mein Vorbild ist. 

Wie ist deine Definition von Feminismus in zwei Sätzen?
Alles ganz selbstverständlich und selbstbewusst zu tun, was man möchte, ohne es selbst zu hinterfragen. Ich denke, dass alles bei einem selbst anfängt.  

Mein feministischer Moment:
Seitdem ich auf der Bühne stehe. Für mich ist alles was ich tue selbstverständlich und das, was aus mir heraus kommt. Auf Tour haben mich viele angesprochen, dass sie mich als eine starke inspirierende Frau wahrnehmen und da fiel oft das Wort Feministin. Ich habe mich selbst nie so gesehen, da ich mir das nicht auf die Fahne schreibe, sondern einfach das mache, worauf ich Lust habe. Wenn das für Frauen ein Leitbild darstellt, freue ich mich darüber. 

Dein erstes Konzerterlebnis: Ich glaube, das waren Limp Bizkit in Dortmund, mit 13 Jahren oder so. 
Deine erste Kassette: Als Kind habe ich immer eine Kassette von Tracy Chapman gehört.
Als Teenie war ich größte(r) Fan*in von: Marilyn Manson 

Dein Lieblings-
-song: „Perfect Day“ von Lou Reed 
-musikvideo: „Uniform“ von mir 😉 

Wenn Du ein/e  _____________ wärst, wärst du?
Instrument → ein Cello
Liedzeile → „kleiner Teufel ohne Heiligenschein“ – von mir „Feldzug Berlin“.

Drei Dinge, die auf Deinem Rider nicht fehlen dürfen:
Corona (das alkoholische Getränk), stabile Männer in Uniform, Weißwein 
Das würd ich mir nie freiwillig anhören?
Ballermann Hits 
Das höre ich heimlich, wenn ich allein bin:
Miley Cyrus- aber das ist kein Geheimnis. Coole Frau und Wahnsinns- Sängerin & Musikerin, die insbesondere live richtig rockt.
Dieser Song darf auf keiner Party fehlen:
Duality von Slipknot 

Was würdest du gerne in der Musikbranche ändern?
Weg vom Einheitsbrei und dass Individualität mehr gefördert wird. Große Plattformen pushen oft nur Künstler*innen, die „funktionieren und verkaufbar“ sind. Mir ist das zu oberflächlich und ich würde mir mehr Echtheit wünschen. Ich persönlich höre nur Musik von Künstler*innen, in denen ich Echtheit sehe und spüre. 

Das liegt mir gerade sehr am Herzen: Coronahilfen für Menschen, die in der Musik- und Kunstbranche tätig sind. Künstler*innen, Veranstalter, Clubs usw. Viele stehen da vor dem Ruin und momentan ist nicht absehbar, wann wieder Normalität in dieser Branche stattfinden wird. Viele Menschen in meinem Umfeld sind sehr verzweifelt. 

Mein Lieblingszitat/Lebensmotto zum Abschluss:
„Solange die Gegenwart gut ist, kann die Zukunft nicht schlecht sein“ Den Spruch habe ich mir selbst mal überlegt und versuche auch so gut es geht danach zu leben. Schöne Momente genießen, Chancen ergreifen, spontan sein. Das machen was man liebt und es möglichst nicht aufschieben, denn man weiß nie wann’s vorbei ist. 

Hier findest du mehr von Jadu:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.