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MEET THE ICONS: ANNIKA HINTZ

Lerne die Veranstalterin und Bookerin Annika Hintz kennen!

Credit: Annika Hintz

Name: Annika Hintz
Pronomen: she / her
Beschäftigung: Booking und inhaltliche Leitung, Konzeption von Events und Festivalformaten, Projekt- und Schnittstellenmanagement;
Ehemalige MS DOCKVILLE und SPEKTRUM Bookerin (2008-2020) und damit Head of Booking (Leitung Booking-/Festivalabteilung) der Kopf und Steine GmbH. Damit ebenfalls zuständig gewesen für den VOGELBALL, die Veranstaltungen des MS ARTVILLE oder das Habitat und Slamville Festival.
Aktuell: „Lichtspielgarten“ Stade (u.a. mit Shows von Provinz, Haiyti, Thees Uhlmann, etc.), folgend Kosmos Chemnitz #wirbleibenmehr

So bin ich zu meiner Beschäftigung gekommen:
Durch einen Myspace Kommentar mit Musik-Tipps an das MS Dockville Festival im Jahr 2008.

Hier bin ich zuhause: Hamburg
Lieblingsfestival: Flow Festival
Lieblingsvenue: Uebel & Gefährlich (Hamburg)
Das mach ich am Liebsten, wenn ich nicht gerade arbeite? 
Auf dem Land und in der Natur sein und mich mit meinen Ponys beschäftigen.   

Meine feministische Inspiration: Begegnungen mit Menschen, die meinen Horizont und mein Wissen erweitern – im Grunde also der gemeinsame Austausch.

Wie ist deine Definition von Feminismus in zwei Sätzen?
Feminismus bedeutet für mich strukturellen Sexismus sichtbar zu machen, zu hinterfragen und alte Muster aufzubrechen, die unbewusst gelebt werden und damit nach wie vor Stereotype und gesellschaftliche (Rollen-)Bilder erzeugen, die nicht mehr vorhanden sein sollten. Feminismus bedeutet für mich Gleichberechtigung und Chancengleichheit aller Geschlechter!

Mein feministischer Moment:
Spätestens als ich hörte, dass meine Vorgesetzten für eine gewisse Position lieber einen Mann einstellen wollten (und es auch getan haben…), weil sie sich von diesem mehr sagen lassen würden. Es wurde so systematisch ein Machtgefüge gebaut, das offensichtlich nicht auf Können, Inhalt und Augenhöhe basierte, sondern auf männlichem Dominanzverhalten, sexistischen Denkmustern und Rollenbildern.

Dein erstes Konzerterlebnis: Die Kelly Family
Deine erste CD/Vinyl/Kassette: Bestimmt irgendwas Hörspielartiges wie Bibi Blocksberg
Als Teenie war ich größte(r) Fan*in von: Silbermond und Fettes Brot

Dein Lieblings-
-song:
Billie Eilish – When I Was Older
musikvideos:
Jungle – Cherry
Rosalia – Pienso En Tu Mirà

Wenn Du ein/e  _____________ wärst, wärst du?
Genre → Ein wilder Stilmix

Drei Dinge, die auf Deinem Rider nicht fehlen dürfen:
Gutes vegetarisches Essen, koffeinfreier Kaffee und genug Ruhemöglichkeiten.
Das würd ich mir nie freiwillig anhören?
Andreas Gabalier 
Das höre ich heimlich, wenn ich allein bin:
90s Hits – stehe aber auch gerne dazu!
Dieser Song darf auf keiner Party fehlen:
Fleetwood Mac – Everywhere
Mit folgenden Künstler*innen würd ich gern mal im Nightliner fahren: Billie Eilish

Was würdest du gerne in der Musikbranche ändern?
Chancengleichheit, bessere Aufstiegschancen und Entwicklungsmöglichkeiten für Frauen, die Beseitigung des Gender-Pay-Gap, mehr Awareness und Bildung als auch das wirklich authentische Leben von Werten anstatt sie als Verkaufs- und Marketingmechanismen oder „Lifestyle“ Themen zu nutzen.

Das liegt mir gerade sehr am Herzen: Die Themen Solidarität und Loyalität, sowie Gerechtigkeit und die Hinterfragung von Machtstrukturen insbesondere in Firmen.

Mein Lieblingszitat/Lebensmotto zum Abschluss:
It takes time to build (The Beastie Boys)

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