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Lerne die Musikerin Dalee kennen!

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Credit: Paulina Akbay 

Name: Maxime Shakir
Name als Künstlerin: DALEE
Pronomen: she / her
Beschäftigung: Sängerin, Songwriterin, Artist
So bin ich zu meiner Beschäftigung gekommen:
Da ich aus einer musikalischen Familie komme und sowohl mit Soul und R’n’B als auch mit arabischer Musik aufgewachsen bin, griff ich als Kind schnell zu meinem ersten Instrument, der Geige. Irgendwann wollte ich Musik unbewusst auf einer noch intimeren Ebene erfahren und so kam ich zum Gesang.

Hier bin ich zuhause: Berlin
Lieblingsfestival: Ich war noch nicht auf vielen Festivals, aber die Fusion hat mir immer gut gefallen.
Lieblingsvenue: 
Als Besucherin würde ich sagen die Columbiahalle in Berlin und als Artist das Metropol in Berlin und der legendäre Mojo Club in Hamburg. In beiden habe ich bereits gespielt und es war einfach wunderschön!

Das mach ich am Liebsten, wenn ich nicht gerade arbeite? 
Ist schwierig zu sagen, da die Künstlerin in mir immer arbeitet… aber wenn ich mal grade nicht singe oder mir Gedanken über Melodien oder Visuals mache, lese ich gern, treibe Sport und lasse mich von Kultur inspirieren.

Meine feministische Inspiration:
Ich könnte jetzt viele berühmte Namen nennen aber ich denke in meinem Umfeld würde ich meine Mama und meine große Schwester als Vorbilder sehen. Sie haben mich immer in meiner Weiblichkeit bestärkt und mir immer gezeigt, dass ich einen Platz in dieser Welt habe und genau so viel Wert bin, genau so viel erreichen darf und den gleichen Respekt verdient habe wie ein Mann.

Wie ist deine Definition von Feminismus in zwei Sätzen?
Feminismus bedeutet für mich weder, dass ich Frauen für etwas besseres halte noch, dass ich Männer verachte. Ich bin eine Feministin, weil ich an die soziale, politische und ökonomische Gleichheit der Geschlechter glaube.

Mein feministischer Moment:
Den einen Moment gab es nie. Schon immer musste ich mit „Alltagssexismus“ umgehen. Früher habe ich einfach noch nicht reflektieren können, was da alles hinter steckt, wenn Männer und Frauen anders bewertet und behandelt werden und was patriarchalische Strukturen alles bedeuten können. Irgendwann habe ich mich natürlich immer mehr mit der Thematik auseinandergesetzt und aus dem diffusen Bauchgefühl wurde eine klare Meinung.

Dein erstes Konzerterlebnis: Beyoncé 2010 – I AM …Tour, es war legendär! Ich bin stolzes Mitglied des BeyHive-Clans und weine jedes Mal wenn ich sie wieder auf der Bühne sehe 😀
Deine erste CD/Vinyl/Kassette: Bravo Hits und The Dome. Richtig toll fand ich aber meine erste gebrannte Beyonce CD von Ihrem ersten Album „Dangerously in Love“.
Als Teenie war ich größte(r) Fan*in von: Ich muss nicht mehr viel sagen denke ich…. natürlich Beyonce. Neben ihr aber auch Whitney Houston, Aretha Franklin, Etta James, Erykah Badu.

Dein Lieblings-
-künstler*innen: BOSCO, Lianne La Havas
-konzerte: Beyoncé, Anderson .Paak

Wenn Du ein/e  _____________ wärst, wärst du?
Liedzeile → „I’m feelin’ myself“
Bandmitglied → Diana Ross von den „Supremes“

Drei Dinge, die auf Deinem Rider nicht fehlen dürfen:
Tee mit Ingwer und Zitrone, bei kühlen Temperaturen eine Heizung, Gemütlichkeit!
Das würd ich mir nie freiwillig anhören?
Frauenfeindliche Musik! Bushido, Haftbefehl etc.
Das höre ich heimlich, wenn ich allein bin:
Keltische Musik, River Dance und so 😀
Dieser Song darf auf keiner Party fehlen:
„All Night Long – Lionel Richie
Mit folgenden Künstler*innen würd ich gern mal im Nightliner fahren: BOSCO, Giveon, Doja Cat, Lalah Hathaway, Adele, Solange, IAMDDB

Was würdest du gerne in der Musikbranche ändern?
Als jemand der momentan versucht in diesem Business Fuß zu fassen, würde ich gerne mehr Frauen in Führungspositionen sehen. Männer haben zu lange die Macht in der Hand gehabt und dabei ist herausgekommen, dass Frauen zu oft auf ihr Äußeres reduziert werden und somit ihr Talent in den Hintergrund gerückt wird. Des Weiteren finde ich es schlimm, dass größere Labels sich nicht mehr für den Künstleraufbau interessieren, sondern einen nur noch unter Vertrag nehmen, wenn sie sicher sein können, keinen Verlust mehr mit einem zu machen. Falls das doch passiert wird man innerhalb eines Knebelvertrags fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Da sich die Zeit der großen 5 aber eh dem Ende neigt und es viel mehr independent Labels gibt erübrigt sich das Ganze auch.

Das liegt mir gerade sehr am Herzen:
Durch die Corona Pandemie geht es vielen Leuten im Veranstaltungsbusiness sehr schlecht und niemand weiß wie lange diese Situation uns noch begleiten wird. Ich möchte jedem der Musik hört ans Herz legen, sie zu kaufen und nicht nur auf Spotify zu streamen. Alle Künstler*innen sollten sich gegenseitig unterstützen und immer wieder an neuen Möglichkeiten arbeiten, Live aufzutreten, um den Kontakt zueinander nicht zu verlieren.

Mein Lieblingszitat/Lebensmotto zum Abschluss:
„Selbstliebe ist der Schlüssel, um Glück erfahren zu können.“

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