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MEET THE ICONS CORA SCHÖNHERR

Lerne die Tourmanagerin, Lichttechnikerin und Set- und SFX-Technikerin kennen!

Credit: Holger Blumenthal

Name: Cora Schönherr
Spitzname: Cora
Gender: weiblich
Beschäftigung: Tourmanagerin, Lichttechnikerin, Set- und SFX-Technikerin
So bin ich zu meiner Beschäftigung gekommen: Veranstaltungstechnik & -management Studium, Stagehand, Kolleg*innen fragen, von ihnen lernen und sich trauen! 

Hier bin ich zuhause: Berlin
Lieblingsfestival: Kosmonaut Festival (RIP), Open Flair Festival
Lieblingsvenue: Huxleys Neue Welt, Berlin
Das mach ich am Liebsten, wenn ich nicht gerade arbeite? 
Mich um meinen Balkongarten kümmern, Bouldern, Friedhöfe und Lost Places besuchen

Meine feministische Inspiration: Charlotte Roche, damals bei Viva Zwei

Wie ist deine Definition von Feminismus in zwei Sätzen?
Alle Menschen haben die gleichen Chancen auf persönliche und berufliche Entwicklung und werden gleich behandelt. Zudem darf sich jede*r frei geschlechtlich und sexuell definieren und wird damit ohne Nachteile akzeptiert.

Mein feministischer Moment:
Als Zuschauerin beim Pornfilmfestival Berlin 2010. Ich traf auf selbstbewusste, starke Frauen und Trans*leute auf dem Screen und davor und fühlte mich zum ersten Mal als Frau okay mit mir und empowert. Ab dann wollte ich Teil dieser Community werden und holte u.a. sechs Jahre lang Regisseur*innen und Performer*innen für das Festival vom Flughafen ab.

Dein erstes Konzerterlebnis: Moby im Haus Auensee, Leipzig, im Jahr 2000. Ich war 13, großer Fan und fuhr alleine mit dem Zug dorthin. Stand dann in der ersten Reihe und bekam nach dem Konzert mit gestammeltem Englisch noch ein Autogramm. War mega! 
Deine erste CD/Vinyl/Kassette: The Kelly Family „Over The Hump“ auf Kassette 😉
Als Teenie war ich größte(r) Fan*in von: Alanis Morissette, Placebo, Depeche Mode

Dein Lieblings-
-konzerte: Massive Attack, vor ein paar Jahren im Tempodrom Berlin
-künstler*in: Sookee

Wenn Du ein/e  _____________ wärst, wärst du?
Liedzeile → „When I grow up I’ll be stable, When I grow up I’ll turn the tables.“

Drei Dinge, die auf Deinem Rider nicht fehlen dürfen:
Guacamole, Käse-Nachos, Süßkram
Das würd ich mir nie freiwillig anhören?
Unheilig
Das höre ich heimlich, wenn ich allein bin:
SXTN
Dieser Song darf auf keiner Party fehlen:
Pet Shop Boys & Dusty Springfield „What Have I Done To Deserve This?“
Mit folgenden Künstler*innen würd ich gern mal Nightliner fahren: Garbage

Was würdest du gerne in der Musikbranche ändern?
Mehr Frauen und trans Personen ermutigen mitzumischen und sich gegenseitig zu fördern, den Höher-Schneller-Weiter-Immer-Mehr-Druck rausnehmen, auf Arbeitszeiten und faire Bezahlung achten, Freelancer*innen eine rechtliche Sicherheit geben und sie sinnvoll für‘s Alter versichern.

Das liegt mir gerade sehr am Herzen:
Wer von uns die Corona-Krise überleben wird… Ob die Politik uns irgendwann einmal als wichtigen Wirtschaftsfaktor wahrnimmt. Daher finde ich es auch wichtig unseren Branchenverband, den ISDV e.V., zu unterstützen und auf die Straße zu gehen. Abgesehen davon das Thema Nachhaltigkeit – da gibt‘s noch viel zu tun.

Mein Lieblingszitat/Lebensmotto zum Abschluss: Wenn‘s nicht rockt, isses für‘n Arsch!

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