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MEET THE ICONS: JULIA GUDZENT

Lerne die Goodlive Artists Festival Bookerin kennen!

Credit: Gökce Berndt

Name: Julia Gudzent
Gender: female
Beschäftigung: Festival-Bookerin bei Goodlive Artists
So bin ich zu meiner Beschäftigung gekommen:
Über ein Praktikum bei der Intro.

Hier bin ich zuhause: Berlin
Lieblingsfestival: Body&Soul Festival in Irland
Lieblingsvenue: Lido
Das mach ich am Liebsten, wenn ich nicht gerade arbeite? 
GRIT, ein Hiit Training

Meine feministische Inspiration: die ganzen starken und wunderbaren Frauen mit denen ich jeden Tag zusammen arbeite: Johanna Hense, Nina Borkowski, Lara-Marie Scherfig, Pia Dünnebier, Luisa Krétz, Nina Nagele, Emma Banks, Maria May und viele andere.

Wie ist deine Definition von Feminismus in zwei Sätzen?
Gleiche Chancen, gleiches Gehalt, gleiche Anerkennung.

Mein feministischer Moment:
Als mir klar wurde, dass Frauen nach ihrem vermeintlichen Charakter beurteilt werden und Männer nach ihrem Vermögen sich aufzuplustern.

Dein erstes Konzerterlebnis: Rolling Stones mit meinem Papa
Deine erste CD/Vinyl/Kassette: Alpha Ville „Forever Young“
Als Teenie war ich größte(r) Fan*in von: Pearl Jam

Dein Lieblings-
-konzert:
Sufjan Stevens Berlin, Admiralspalast 2015
-alben: „Passive Me, Agressive You“ von The Naked and Famous

Wenn Du ein/e  _____________ wärst, wärst Du?
Liedzeile → „My breasts are small and humble / So you don’t confuse them with mountains” – Shakira
Bühnenoutfit → Halsey hat sich auf meinem letzten Konzert vor Corona auf der Bühne während der Show immer mehr angezogen statt weniger, um am Ende im weiten Shirt und Schlabberhose bettfertig das Finale der Show zu singen. Dieses Outfit wäre ich.

Drei Dinge, die auf Deinem Rider nicht fehlen dürfen:
Wunderland Sauer von Katjes, ein Personal Fitness-Trainer und die Wettervorhersage
Das würd ich mir nie freiwillig anhören?
Der Quatsch der aus Männern rauskommt wenn man sie auf ihre Sexismen anspricht.
Das höre ich heimlich, wenn ich allein bin:
Heimlich gibt es nicht. Gestern wieder Stacie Orrico gepumpt.
Dieser Song darf auf keiner Party fehlen:
Ich gehe nicht auf Parties.
Mit folgenden Künstler*innen würd ich gern mal im Nightliner fahren: Gar nicht, da kriegt man nur Rückenschmerzen.

Was würdest du gerne in der Musikbranche ändern?
50:50 in Führungspositionen bei gleichem Gehalt. Solange sich das nicht ändert, wird es keine nachhaltige Verbesserung von Frauen in der Branche geben.

Das liegt mir gerade sehr am Herzen:
Hört auf den Charakter von Frauen am Arbeitsplatz zu bewerten und das als Ausrede zu nehmen, sie nicht zu befördern. Das ist Mobbing. Hört auf zu sagen, es gäbe keine Frauen oder POCs für Positionen, das ist schlichtweg nicht wahr.

Mein Lieblingszitat zum Abschluss:
When we say things like „People don’t change“ it drives scientists crazy. Because change is literally the only constant in all of science. Energy, matter, it’s always changing. Morphing. Merging. Growing. Dying. It’s the way people try not to change that’s unnatural. The way we cling to what things were instead of letting them be what they are. The way we cling to old memories instead of forming new ones. The way we insist on believing, despite every scientific indication, that anything in this lifetime is permanent. Change is constant. How we experience change, that’s up to us. It can feel like death, or it can feel like a second chance at life. If we open our fingers, loosen our grips, go with it, it can feel like pure adrenaline. Like at any moment we can have another chance at life. (Grey’s Anatomy)

Erfahre mehr über Julias Projekt:

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