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MEET lùisa

Lerne die Musikerin kennen!

Credit: Nikolai-Dobreff

Name: Luisa Ortwein
Name als Künstlerin: lùisa
Pronomen: she/her
Beschäftigung: Musikerin
So bin ich zu meiner Beschäftigung gekommen:
Ich bin mit 19 nach Hamburg gezogen und habe angefangen als Musikerin zu arbeiten.

Hier bin ich zuhause: Auf Tour, in den Clubs, auf der Bühne. Wohnhaft bin ich in Hamburg, und immer mal wieder in Berlin.
Lieblingsfestival: Haldern Pop Festival
Lieblingsvenue: Paradiso/ Amsterdam
Das mach ich am liebsten, wenn ich nicht gerade arbeite? 
Ich hör gern Musik, gehe gern auf Konzerte, ins Theater oder auf Ausstellungen, treffe Freund:innen, lese, und bin sehr gern draußen in der Natur.

Meine feministische Inspiration: Eine meiner feministischen Inspirationen ist auf jeden Fall meine Mutter. Sie war selbst schon als junge Frau in den 70ern als Feministin aktiv, und hat mich später durch ihre Erziehung sehr gestärkt.

Wie ist deine Definition von Feminismus in zwei Sätzen?
Meine Definition ist, dass Feminismus solidarisch, inklusiv und intersektional ist. Intersektionaler Feminismus bedeutet gelebte demokratische Werte und ehrliches Streben nach mehr ökonomischer und sozialer Gleichheit.

Mein feministischer Moment:
Da gibt es sehr viele. Touren und sich als Musikerin durchschlagen zu müssen fühlt sich oft an wie eine fortwährende feministische Kampfansage. Das Video für meinen Song „New Woman“ mit so vielen tollen Frauen* zu machen und das Feedback zu bekommen, dass so viele Frauen mit der Message des Songs resonieren, war auf jeden Fall ein sehr bewegender, feministischer Moment für mich.

Dein erstes Konzerterlebnis: Irgendein verrücktes Rock-Konzert als ich 14 war. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, da gab es nur Rock. Mein erstes Konzert eines „namenhaften“ Künstlers in einer anderen Stadt war das von José Gonzales als ich 16 war.
Deine erste CD/Vinyl/Kassette: Alicia Keys, ich glaube das war mit 9.
Als Teenie war ich größte(r) Fan*in von: : Frühe Teeniezeit Avril Lavigne :); Spätere Teeniezeit Joanna Newsom & Beach House

Dein Lieblings-
-künstler:innen: Es gibt zu viele. Definitiv Evergreen: Sade
-alben: Fleetwood Mac – Rumours

Wenn Du ein/e  _____________ wärst, wärst Du?
Genre Ethereal PostRock oder 80s Disco
Instrument E-Gitarre

Drei Dinge, die auf Deinem Rider nicht fehlen dürfen:
Ingwer + Honig
Ein guter Wein
Vegan Snacks

Das würd ich mir nie freiwillig anhören?
Rechtsrock
Das höre ich heimlich, wenn ich allein bin:
Ich höre eigentlich nichts heimlich und versuche für alles offen zu sein, in jeder Musik zu recherchieren, selbst wenn ich sie mir privat nicht anhöre. Finde jedes Musik-Genre hat eine Berechtigung, solange sie nicht Scheiß-Botschaften verbreitet.
Dieser Song darf auf keiner Party fehlen:
Fleetwood Mac – Everywhere
Mit folgenden Künstler*innen würd ich gern mal im Nightliner fahren: Phoebe Bridgers

Was würdest du gerne in der Musikbranche ändern?
Dass Netzwerke/Infrastrukturen inklusiver für Frauen sind. Dass auf Festivals und Venues konsequent 50/50 Flint*/male Bands spielen. Dass selbstständige Künstlerinnen und selbstständige Frauen (nicht nur in der Musikbranche) mehr staatliche Unterstützung bekommen um Familie & Beruf zu vereinen.

Das liegt mir gerade sehr am Herzen:
Bleibt solidarisch und kämpferisch trotz der schwierigen Coronazeit. And don’t be too hard on yourselves.

Mein Lieblingszitat/Lebensmotto zum Abschluss:
All the dark times will come to an end.

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